STARTBAHN 29

Regionalkonferenz vom 15. Mai 2019

«Startbahn 29» als grenzübergreifende Nachwuchsförderung Anlässlich der jährlich stattfindenden Regionalkonferenz des Gemeindeverbundes glow. das Glattal stellte die Dübendorfer Stadträtin Susanne Hänni den Behördenmitgliedern das ehrgeizige Nachwuchsförderungsprojekt «Startbahn 29» vor. Zudem wurde mit Willi Bleiker der langjährige Glow-Sekretär verabschiedet.

Die glow. das Glattal-Region ist ein Magnet für Hightech-Wirtschaftszweige – und wird nicht zuletzt dank des Innovationsparks auf dem Flugplatz Dübendorf auch kommenden Generationen in diesem Sinne von Nutzen sein. Genau in diese Richtung zielt das Projekt «Startbahn 29», welches Susanne Hänni kürzlich an der traditionellen glow-Regionalkonferenz im Arvensaal des Hotels Sonnental in Dübendorf vorstellte.

Startbahn für jugendliche Ideen

«Im grenzübergreifenden Umfeld des Innovationsparks entsteht eine Startbahn für jugendliche Ideen – und zwar gleich bei der Piste 29. Im direkten Kontakt mit echten Forscherinnen und Forschern können Kinder und Jugendliche die Faszination für Technik und Naturwissenschaften entdecken», erklärte Hänni. Die letzten 18 Monate hat sie mit einem illustren Team von Initiantinnen und Initianten das Projekt erfolgreich angeschoben. Mit von der Partie sind andere Schulpräsidenten und -präsidentinnen sowie Kinder- und Jugendbeauftragte oder Fachlehrkräfte. «Uns schwebte eine Nachwuchsschmiede in diesem Top-Umfeld vor. Die nächste Generation soll schliesslich hier vor unserer Haustüre entsprechende Arbeitsstellen besetzen können. Aktive Baumeister wollen früh geformt werden und müssen von den Profis profitieren können», präzisierte Susanne Hänni.

Breite Trägerschaft

Entstanden sei das Projekt auf Initiative von Schulen rund um den Innovationspark, der Stadt Dübendorf, der ETH und Universität Zürich sowie weiteren Interessierten. Beteiligte Schulen profitieren von Lehr-, Praxis- und Workshop-Stunden mit den Profis von den Hochschulen und den Forschern. So können ganze Schülergruppen und Klassen in spannende Zukunftsfelder hineinblicken. Noch vermehrt sollen das lokale Gewerbe sowie die Berufsschulen ins zukunftsträchtige Projekt involviert werden.

Abheben mit den Kids und Jugendlichen

In einer offenen Werkstatt sind bereits wegweisende Pilotprojekte – wie der Dance-Bot- oder Roboterfisch-Workshop – erfolgreich durchgeführt worden. Auch die Finanzierung sei gut angelaufen, rund 1 Million Franken seien schon zusammengekommen. Auch der Gemeindeverbund glow. das Glattal könnte sich vorstellen, einen Beitrag zugunsten von «Startbahn 29» zu sprechen. Verwendet würden die Zuwendungen vorderhand für die Ausstattung des Forschungslabors sowie die Entschädigungen der Lehrfachkräfte. Sukzessive werde nun die Trägerschaft erweitert und schliesslich von der Startbahn 29 aus mit den Kids abgehoben.

Willi Bleiker ehrenvoll verabschiedet

Glow-Präsident André Ingold, der die Konferenz leitete, verabschiedete in der Folge mit grossem Dank Willi Bleiker. Der Verwaltungsdirektor von Opfikon-Glattbrugg amtete über 20 Jahre lang als Sekretär des Vereins glow. das Glattal (inklusive dem Vorgänger-Zusammenschluss). «Viele Ideen, die ursprünglich bei Zusammenkünften von glow. das Glattal entstanden sind, konnten mittlerweile weiter entwickelt und umgesetzt werden. Für mich war und ist das eine spannende Aufgabe. Danke für die gute Zeit», meinte er zum Abschied von Glow.

Ab diesem Jahr hat die Geschäftsstelle der Flughafenregion Zürich – namentlich Christina Doll – den administrativen Teil übernommen. Sämtliche RK-Geschäfte wurden in der Folge einstimmig angenommen.

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