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glow-Regionalkonferenz vom Juni 2026
9. Juni 2026
Rückblick
Glow. das Glattal: Regionalkonferenz wählt Roman Schmid als Nachfolger von Edith Zuber zum Präsidenten
An der Regionalkonferenz dem Gemeindeverbund glow. das Glattal wurde der Stadtpräsident von Opfikon-Glattbrugg, Roman Schmid, einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Bassersdorfs Gemeindepräsident Christian Pfaller übernimmt das Amt des Stellvertreters. Damit verabschieden sich ihre Vorgänger Edith Zuber und Marlis Dürst in den Ruhestand.
Glow. das Glattal hat ab Anfang Juli mit dem Stadtpräsidenten von Opfikon-Glattbrugg, Roman Schmid, einen neuen Präsidenten; sein Stellvertreter ist nun Bassersdorfs Gemeindepräsident Christian Pfaller. Beide wurden einstimmig von den Delegierten der Regionalkonferenz in den Räumen der Burri Public Elements AG in Opfikon gewählt. Schmid tritt somit die Nachfolge von Edith Zuber an: Die scheidenden Gemeindepräsidentin von Dietikon stand seit 2020 an der Spitze des Verbunds von acht Zürcher Gemeinden und hat diesen erfolgreich vorangetrieben. Auch verabschiedet sich ihre Stellvertreterin Marlis Dürst, die das Amt als Gemeindepräsidentin von Wangen-Brüttisellen niederlegt.
Glow verbessert die Lebensqualität der Bevölkerung
„Gemeinsam können wir etwas erreichen“, betonte Roman Schmid nach seiner Wahl. Glow ist laut dem neuen Präsidenten nicht nur ein Kreis, in dem sich politische Vertretende über ihre Erfahrungen austauschen. Glow vereint acht Zürcher Gemeinden mit rund 130‘000 Einwohnenden: Bassersdorf, Dietlikon, Dübendorf, Kloten, Opfikon, Rümlang, Wallisellen und Wangen-Brüttisellen. Sie verstehen ihre Region als Netzstadt und gehen gemeinsam Problemstellungen an, die über Gemeindegrenzen hinweg relevant sind. Diese Ambition stellten die Vorsitzenden der Arbeitsgruppen an der Regionalkonferenz mit ihren Berichten unter Beweis.
Opfikons Stadträtin Heidi Kläusler-Gysin ging auf soziale Fragen ein. Laut ihren Aussagen suchen die Gemeindeverantwortlichen nach Lösungen, wie Personen mit psychosozialen Problemen und Suchterkrankungen besser untergebracht werden. Für den Bereich Jugend präsentierte Selina Stampfli aus Bassersdorf unter anderem eine Initiative, um die politische Partizipation zu fördern. Stampfli gibt den Vorsitz der Arbeitsgruppe Jugend ab, da sie aus dem Gemeinderat aus beruflichen Gründen ausscheidet.
Erfahrene Mitglieder verlassen die Steuerungsgruppe
Die Regionalkonferenz stand im Zeichen einer personellen Erneuerung der Steuerungsgruppe. Neben Edith Zuber und Marlis Dürst verlässt auch der Stadtpräsident von Kloten, René Huber, die politische Bühne, die er viele Jahre mitgeprägt hat. Er war Mitbegründer der FRZ Flughafenregion Zürich und ihr erster Präsident. Auch Peter Spörri hat sein Amt als Stadtpräsident von Wallisellen abgegeben und wechselt in den Ruhestand. Im Netzwerk ist für glow die Zürcher Planungsgruppe Glattal ZPG mit Präsident Benno Hüppi ein wichtiger Partner: Der ehemalige Gemeindepräsident von Schwerzenbach berichtete nun ein letztes Mal über die Aktivitäten des ZPG.
Widerstandsfähigkeit für die Zukunft bewahren
Thematisch wurde mit einem Gastbeitrag im Anschluss an die statuarischen Geschäfte zudem ein Fokus auf die wirtschaftliche Lage gelegt. Der Referent Dr. David Marmet, Chefökonom Schweiz der Zürcher Kantonalbank ZKB, ging etwa auf Konsequenzen des Irankonflikts oder des starken Frankens ein. Dabei stellte sich klar gegen Alarmismus und sah trotz der globalen Verwerfungen er Grund zu vorsichtigem Optimismus. „Das Risiko einer Rezession in der Schweiz ist dank der widerstandsfähigen Wirtschaft gering“, sagte Marmet. In Bezug auf den Kanton Zürich gab er zu bedenken, dass der Wohlstandsvorsprung schwinde. Laut aktueller Zahlen wachsen das Einkommen und Vermögen pro Kopf unterdurchschnittlich. Das Gastgeber-Unternehmen Burry Public Elements gewährte den Delegierten einen Blick hinter die Kulissen des Betriebs. Laut Martin Burri als Vertreter der vierten Generation des Familienunternehmens sind in allen glow-Gemeinden Produkte von Burri vertreten. Der Spezialist für Stadt-Mobiliar und andere Infrastruktur-Elemente im öffentlichen Raum gestaltet unter anderem Strassenlampen oder Bus-Haltestellen. Mitinhaber Stephan Bachmann zeigte in den Produktionshallen, wie etwa die Sitzbank Landi innovativ weiterentwickelt wird. Diese ist seit Ende der 1930er-Jahre in der Schweiz fest etabliert und heute unter anderem in gebogener Form auch immer stärker im Ausland verbreitet. ce/yvh
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